Kinderbetreuung: Von Schweden lernen

Während das Krippenausbauprojekt in Deutschland munter voranschreitet und erst jüngst von Bundesfamilienministerin Schröder wieder als wichtiger Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelobt wurde, warnen internationale Bindungsforscher und Entwicklungspsychologen schon seit längerem vor den negativen Folgen der frühen Fremdbetreuung der Kinder. An Schweden – Vorzeigeland in Punkto Fremdbetreuung – könne man sehen, so Frank Senftleben auf familiengerechtigkeit-rv.de, in welche „Sackgasse“ der Krippenausbau führt.  Lesen Sie hier mehr.
http://www.familiengerechtigkeit-rv.de/index.php?id=8158709254929641326

Foto: Dieter Schütz/pixelio.deWährend das Krippenausbauprojekt voranschreitet und erst jüngst von Bundesfamilienministerin Schröder wieder als wichtiger Schritt hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelobt wurde, warnen Bindungsforscher und Entwicklungspsychologen schon seit längerem vor den negativen Folgen der frühen Fremdbetreuung für die Kinder. An Schweden – Vorzeigeland in Punkto Fremdbetreuung – könne man sehen, so Frank Senftleben auf familiengerechtigkeit-rv.de, daß der Krippenausbau in eine „Sackgasse“ führt: [mehr]


Studie zur Jugendsexualität

Foto: Barbara Eckhold/pixelio.deEine neue Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass Jugendliche später mit der Sexualität in Berührung kommen, als Berichte über die “Generation Porno” vermuten lassen. Die meisten Teenager sammeln derzeit im Alter von 16 oder 17 erste sexuelle Erfahrungen. Rund ein Drittel der Jugendlichen wartet mit dem ersten Mal bis sie 17 Jahre oder älter sind.

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Haderthauer: “Doppelter Renten-Bonus für Familien”

Haderthauer: „Doppelter Renten-Bonus für Familien“
Die Debatte um die Rente mit 67 solle weniger ideologisch geführt werden, mahnt die bayerische Christine Haderthauer (CSU). Zudem hat sie ihre Forderung nach einem „doppelten Renten-Bonus“ erneuert. In der „Leipziger Volkszeitung“ kritisierte sie die unzureichende gesellschaftliche Anerkennung für Familien mit Kindern. Sie fordert deshalb „einen Kinder-Bonus bei den Rentenversicherungsbeiträgen und einen Zuschlag auf die tatsächliche Rentenzahlung für Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen.”
Die geschätzten Kosten von 5,5 Milliarden Euro würden von den gut verdienenden Kinderlosen getragen werden, schlägt Haderthauer vor. Das Renteneinstiegsalter sollte mit einem “flexiblen Renteneinstiegs-Korridor zwischen dem 63. und 68. Lebensjahr nach finnischem Vorbild” ausgestaltet werden.
Quelle: http://www.open-report.de/artikel/Bayerns+Sozialministerin+ruft+zu+%22ideologischer+Abr%FCstung%22+bei+Rentendebatte+auf/75581.html

Foto: Matthias Balzer/pixelio.deDie bayerische Christine Haderthauer (CSU) hat ihre Forderung nach einem „doppelten Renten-Bonus“ für Eltern erneuert. In der „Leipziger Volkszeitung“ kritisierte sie die unzureichende gesellschaftliche Anerkennung für Familien mit Kindern. Sie fordert deshalb „einen Kinder-Bonus bei den Rentenversicherungsbeiträgen und einen Zuschlag auf die tatsächliche Rentenzahlung für Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen.” [mehr]


Sarrazin: Integration durch Kindergartenpflicht

Sarrazin: Integration durch Kindergartenpflicht
In seinem aktuellen Buch „Deutschland schafft sich ab“ brandmarkt der SPD-Politiker Thilo Sarrazin die Integrationsunwilligkeit muslimischer Migranten in Deutschland, gepaart mit einer hohen Geburtenrate und einer geringen Erwerbsbeteiligung, als Gefahr für unser alterndes Land. Dieser sei unter anderem mit einer Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr, Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen als Regelbetrieb beizukommen. Wer dieser Pflicht nicht nachkomme, dem drohe Leistungskürzung.
„Für Kinder ab dem dritten Lebensjahr besteht Kindergartenpflicht. Der Ganztagskindergarten wird zur Regelleistung. Verkehrssprache im Kindergarten ist Deutsch. Bei unentschuldigtem Fehlen wird die Grundsicherung für das Kind auf den anteiligen Regelsatz für Lebensmittel abgesenkt, abzüglich des Gegenwerts der Mahlzeiten im Kindergarten. Diese Abzüge werden tagesscharf berechnet. Ebenso wird an den Schulen verfahren. Die Ganztagsschule wird zum Regelbetrieb. Die Teilnahme an ergänzender Hausaufgabenbetreuung ist für alle jene Schüler verbindlich, die die Leistungsstandards nicht in befriedigendem Umfang erfüllen. Es gibt keine Befreiung von bestimmten Unterrichtsstunden aus religiösen Gründen. (…)“
Quelle: Der Spiegel, Nr. 34/23.08.2010, S. 140 („Was tun? Der SPD-Politiker Thilo Sarrazin über die Folgen einer missglückten Einwanderungspolitik – und seine radikalen Lösungsvorschläge“)

Foto: own Work/wikipedia.deIn seinem aktuellen Buch „Deutschland schafft sich ab“ brandmarkt der SPD-Politiker Thilo Sarrazin die Integrationsunwilligkeit muslimischer Migranten in Deutschland, gepaart mit einer hohen Geburtenrate und einer geringen Erwerbsbeteiligung, als Gefahr für unser alterndes Land. Sarrazin fordert deshalb unter anderem die Einführung einer Kindergartenpflicht ab dem dritten Lebensjahr und Ganztagskindergärten und Ganztagsschulen als Regelbetrieb. Bei unentschuldigtem Fehlen der Kinder drohe Leistungskürzung. [mehr]


Junge Union Bayern: Nein zur Quote!

Die von Alexander Dobrindt (CSU) und seit längerem auch schon von der Frauen-Union anvisierte Frauenquote für die CSU stößt auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Die Junge Union der CSU und besonders die jungen Frauen lehnen eine Quotenregelung ab. Sie vermittele die Botschaft, „das Geschlecht ersetze politisches Engagement“ und wirke „demotivierend für Männer und Frauen“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Günzburg, Margit Munk.
Nicht das Geschlechts, sondern vielmehr „erbrachtes Engagement, stete Leistung und ein entsprechendes Wissen“ müsse ausschlaggebende für eine Nominierung zum Abgeordneten. Man wolle schließlich keine Quotenfrau sein.
Es gebe schließlich genügend positive Beispiele, die auch ohne eine entsprechende Quote erfolgreich sind“, weiß Ulrich Hafner, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender.
Viel wichtiger als eine Quote sei eine „gezieltere Förderung begabter, engagierter und kompetenter Frauen, beispielsweise durch Mentoringprogramme oder Seminare“. So lautet auch ein Antrag der jungen Frauen der CSU bei der Landesversammlung der JU Bayern in München. „Ja zu mehr Frauen und mehr Frauenförderung in der CSU, aber auch ein eindeutiges Nein zur Quote“, sind sich die Jungen Frauen einig.
Quelle: Augsburger Allgemeine
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Nein-zur-Frauenquote-in-der-CSU-_arid,2232710_regid,2_puid,2_pageid,4288.html

Foto: http://www.ju-bayern.de/Die von Alexander Dobrindt (CSU) und seit längerem auch schon von der Frauen-Union anvisierte Frauenquote für die CSU stößt auf Widerstand aus den eigenen Reihen. Die Junge Union der CSU und besonders die jungen Frauen lehnen eine Quotenregelung ab. Sie vermittele die Botschaft, „das Geschlecht ersetze politisches Engagement“ und wirke „demotivierend für Männer und Frauen“, so die Kreisvorsitzende der Jungen Union Günzburg, Margit Munk. [mehr]


Haderthauer: “Wahlfreiheit statt Bevormundung”

Haderthauer: „Wahlfreiheit statt Bevormundung“
Als Reaktion auf den aktuellen Monitor Familienleben 2010 fordert Familienministerin Kristina Schröder „Zeit als Leitwährung“ statt mehr Geld für Familien. Für die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU), die sich derzeit auf Informationsreise in Finnland befindet, kein Grund zur Freude. Als Gewinner der Pisavergleichstests müsse Finnlands Familienpolitik ein Vorbild für Deutschland sein. Haderthauer hat sich daher für ein staatliches Betreuungsgeld für staatliche Erziehung nach finnischem Vorbild ausgesprochen.
„Finnland profitiere von der Balance in der Familienpolitik: Wahlfreiheit statt Bevormundung!“, sagte Haderthauer der Passauer Neuen Presse. „Wer für sein unter dreijähriges Kind keinen Krippenplatz in Anspruch nimmt, bekommt in Finnland Betreuungsgeld. Hier werden Eltern ernst genommen und Entscheidungen dort gelassen, wo sie hingehören: in der Familie!“
Quelle: Passauer Neue Presse

Foto: Sigismund von Dobschütz/wikipedia.deAls Reaktion auf den aktuellen Monitor Familienleben 2010 fordert Familienministerin Kristina Schröder “Zeit als Leitwährung” statt mehr Geld für Familien. Für die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU), die sich derzeit auf Informationsreise in Finnland befindet, kein Grund zur Freude. Sie hat sich für ein staatliches Betreuungsgeld für staatliche Erziehung nach finnischem Vorbild ausgesprochen. [mehr]


Deutsche Paare haben wieder mehr Lust auf Kinder

Deutsche Paare haben wieder mehr Lust auf Kinder
Immer mehr Paare in Deutschland wünschen sich Kinder. Gaben 2007 nur 43% der befragten Kinderlosen unter 50 Jahren an, „bestimmt“ ein Kind zu wollen, sind es in der aktuellen Umfrage des Allensbach Instituts 52%. Die Geschäftsführerin des Allensbach Instituts, Renate Köcher, hält dies für einen “bemerkenswerten” Anstieg: “Im Moment wächst der Mut zum Kind.” Noch vor zwei Jahren stand bei dieser Entscheidung vor allem die finanzielle Sicherheit im Vordergrund. Hier habe ein „Wertewandel“ stattgefunden, so Köcher.
Auch die Aussicht auf geeignete Betreuungsplätze sei nicht so sehr von Bedeutung. Nur 27% gaben an, daß dies unbedingt erfüllt sein müsse. Entscheidend sei vielmehr, ob beide sich das Kind wünschen und sich reif dafür fühlen (83% bzw. 74%).
Zudem wünschen sich auch mehr Paare unter 50, die schon Eltern sind, “bestimmt weitere Kinder” (+3%).
Quelle: Familienmonitor 2010

Foto: AngelaL/pixelio.deImmer mehr Paare in Deutschland wünschen sich Kinder. Gaben 2007 nur 43% der befragten Kinderlosen unter 50 Jahren an, „bestimmt“ ein Kind zu wollen, sind es in der aktuellen Umfrage des Allensbach Instituts 52%. Die Geschäftsführerin des Allensbach Instituts, Renate Köcher, hält dies für einen “bemerkenswerten” Anstieg: “Im Moment wächst der Mut zum Kind.” [mehr]


Familien wünschen mehr Anerkennung der Erziehungszeiten bei der Rente

Familien wünschen mehr Anerkennung der Erziehungszeiten bei der Rente
Einer der Hauptschwerpunkte der Familienpolitik in Deutschland sollte nach Meinung der Familien auf der besseren Anerkennung der Erziehungszeiten bei der Rente liegen. Ebenfalls 65 Prozent der befragten Familien sprach sich zudem dafür aus, junge Familien zu fördern und Betriebe zu unterstützen, mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun, das geht aus dem heute von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in Berlin vorgestellten Monitor Familienleben 2010 hervor. 78% der Familien wünscht generell eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Auf Platz drei der Erwartungen an die Familienpolitik landete der Wunsch, es jungen Familien mit Kindern zu erleichtern, daß ein Elternteil eine Zeitlang ohne große finanzielle Einbuße aus dem Beruf aussteigen kann (64%).
Über die Hälfte der befragten Familien (52%) wünscht sich eine finanzielle Unterstützung für Eltern, die ihre Kinder in den ersten drei Jahren daheim betreuen wollen. Ein größeres Angebot an Ganztagsbetreuung in Kita und Schule, sowie den Ausbau von Kinderkrippen gaben 50% als Schwerpunktthemen der Familienpolitik an.
Quelle: Monitor Familienleben 2010
http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung2/Pdf-Anlagen/familienmonitor-2010,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.deEiner der Hauptschwerpunkte der Familienpolitik in Deutschland sollte nach Meinung der Familien auf der besseren Anerkennung der Erziehungszeiten bei der Rente liegen. Ebenfalls 65 Prozent der befragten Familien sprach sich zudem dafür aus, junge Familien zu fördern und Betriebe zu unterstützen, mehr für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun. Das geht aus dem heute von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in Berlin vorgestellten Monitor Familienleben 2010 hervor. [mehr]


Dobrindt (CSU) erwägt Frauenquote für seine Partei

Die CSU erwägt eine Frauenquote, um den geringen Anteil weiblicher Mitglieder zu steigern. Generalsekretär Dobrindt unterstützt in dieser Sache die Frauenunion.
“Ich bin sehr dafür, dass wir alles unternehmen, mehr Frauen in herausragende politische Ämter zu bekommen. Da kann die Quote ein Weg sein, muss aber nicht“, sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der „Passauer Neuen Presse“. Bisher sind nur 18 Prozent der CSU-Mitglieder Frauen, so wenig wie in keiner anderen Bundestagspartei.
Ziel der Partei sei eine stärkere Beteiligung von Frauen und mehr Mitbestimmungsmöglichkeiten für Mitglieder, sagte Dobrindt weiter. Er kündigte für Ende Oktober einen „echten Reformparteitag“ an. Die Frauenunion der CSU setzt sich schon länger für eine Frauenquote in den Führungsgremien der Partei ein.

Alexander DobrindtNur 18 Prozent der CSU-Mitglieder sind Frauen. So gering ist der Frauenanteil in keiner anderen Partei. Aus diesem Grund plant die Frauenunion der CSU schon seit längerem die Einführung einer Frauenquote in den Führungsgremien der Partei. Unterstützung erhält diese nun vom CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. In der „Passauer Neuen Presse“ sprach er sich für eine Frauenquote aus. [mehr]


Seehofer: Bildungschipkarte ist Mißtrauensvotum gegen Familien

Horst SeehoferStatt das Urteil des Bundesverfassungsgerichts einer Neuberechnung des Existenzsminimums für Kinder umzusetzen, will Sozialministerin Ursula von der Leyen Chipkarten einführen, mit denen Musikunterricht oder Sportvereine bezahlt werden können. Bayerns Ministerpräsident hält dies, nach Informationen des aktuellen Spiegels, für ein “Misstrauensvotum gegenüber Familien”. Es sei zu prüfen, ob die Chipkarte gegen das Grundgesetz verstoße. Seine Sozialministerin Christine Haderthauer habe er dazu ermuntert, “gegen die Pläne von der Leyens anzugehen”. [mehr]